Berichte - Melanchthonschule Bielefeld

Direkt zum Seiteninhalt
Seite alles von A - Z/Berichte

Auf dieser Seite findet Ihr Einträge von Mitschülerinnen und Mitschülern sowie von mir. Die Einträge sind nach dem Datum sortiert. Die Textbeiträge werden vor der Veröffentlichung geprüft, damit nicht “Fremde” hier ihren Müll abladen. Ob Ihr den eigenen Namen und die eMail-Adresse im Artikel bekannt geben wollt, bestimmt Ihr selbst.
Für Beiträge benutzt bitte das Kontaktformular unter "Service/Kontakt"

Inhaltsverzeichnis: (Titel anklicken)
14.09.2020 Erinnerungen an meine Schulzeit - Wolfgang Riepe
25.07.2020 Kommentare zum Zeitungsartikel "Ein Schullandheim mit Tradition" - H.-J. Wörmann u. Detlef Knüppel
15.11.2016 Bericht vom 6. Klassentreffen der Abschlussjahrgänge 1960 und 1961 - Detlef Knüppel
24.05.2016 Kommentar zu den Artikeln von Gertrud Wilken und Klaus Frieder Heidemann - Detlef Knüppel
24.05.2016 Eine Insel für immer - Gertrud Wilken geb. Duwe (Heimleiterin von 1958 bis 1963)
24.05.2016 Meine 4 Schuljahre auf der Melanchthonschule - Klaus Frieder Heidemann
28.01.2016 Unser Heim” auf Spiekeroog wurde 65 - Detlef Knüppel
28.01.2016 Warum gibt es die Melanchthonschule nicht mehr? - Detlef Knüppel
08.11.2015 Bericht vom 5. Klassentreffen der Abschlussjahrgänge 1960 und 1961 - Detlef Knüppel
19.04.2015 Der Heimbau auf auf 8mm oder Super 8 Schmalfilm - Detlef Knüppel
19.04.2015 Fußball auf Spiekeroog - Detlef Knüppel
08.11.2014 Bericht vom 4. Klassentreffen der Abschlussjahrgänge 1960 und 1961 - Detlef Knüppel
06.06.2014 Geburtstagsgrüße und neue Ideen - Detlef Knüppel
11.05.2014 Es gibt viel Neues auf “unserer WebSite” - Detlef Knüppel
14.03.2014 Es ist geschafft, es gibt 42 neue Zeitungsartikel - Detlef Knüppel
03.03.2014 Neue Zeitungsartikel aus dem Stadtarchiv - Detlef Knüppel
07.01.2014 Das Jahr 2014 fängt gleich gut an - Detlef Knüppel
27.12.2013 Neujahrsgrüße und ein paar Neuigkeiten - Detlef Knüppel
29.11.2013 Kaffeeklatsch mit Rekordbesuch - Detlef Knüppel
11.11.2013 Recherche im Stadtarchiv, Spiekeroog TV und Dr. Bauer - Detlef Knüppel
26.10.2013 Bericht vom 3. Klassentreffen der Abschlussjahrgänge 1960 und 1961 - Detlef Knüppel
26.10.2013 Schulamt, Stadtarchiv und Neue Westfälische - Detlef Knüppel
26.10.2013 Besuch aus Sidney - Detlef Knüppel
02.04.2013 Über 5000 Besucher und andere Neuigkeiten - Detlef Knüppel
02.04.2013 Kommentar zum Artikel “Spiekeroog war fest in Bielefelder Hand” (siehe hier) - Detlef Knüppel
20.12.2012 Biologie - Unterricht auf Spiekeroog - Regina Kopp
20.12.2012 Foto - Dokumentation Spiekeroog 1950-1951 - Christine van Ommeren
24.11.2012 Tolles Foto- und Textmaterial von Christine van Ommeren - Detlef Knüppel
08.11.2012 Nachtrag zum Klassentreffen 2012 - Horst Jerrentrup
04.11.2012 Bericht vom 2. Klassentreffen der Abschlussjahrgänge 1960 und 1961 - Detlef Knüppel
29.04.2012 Seit wann heißt “Unser Heim” Walter Requardt Heim - Detlef Knüppel
25.04.2012 Wer kennt noch die ehemalige Heimleiterin Frl. Gertrud Duwe? - Detlef Knüppel
24.02.2012 Schön, das Du so engagiert bist - Karin Ebert
21.02.2012 Es spricht sich herum - Detlef Knüppel
17.02.2012 Die Fotogalerie ist wunderbar - Horst Jerrentrup
14.02.2012 Meine Schulzeit - Christine van Ommeren
20.10.2011 Telefongespräch mit Herrn Kailuweit - Detlef Knüppel
05.10.2011 Diese Web-Seite ist äußerst hilfreich - Marianne Rieke
03.10.2011 Ich danke Euch, macht weiter so - Detlef Knüppel
03.10.2011 Wahnsinnshaferbrei zum Frühstück - Reiner Welz
01.10.2011 Kuhfladen sind keine Flutmarke - Spiekerooger Geschichten -  Detlef Knüppel
01.10.2011 Die Homepage ist eine gute Idee - Friedrich Reiffen
28.09.2011 Sonnige Herbstgrüße - Regina Kopp
27.09.2011 Das ist ja mal eine tolle Idee - Ingolf Sauerbier
26.09.2011 Schön, dass es diese Seite gibt - Axel Schneegaß
25.09.2011 Ich bin hellauf begeistert - Horst Jerrentrup
14.09.2020 Erinnerungen an meine Schulzeit - Wolfgang Riepe
Eingeschult worden bin ich im Frühjahr 1953, und zwar in die Jakobus-Schule, eine „Evangelische Bekenntnisschule“ in der Nähe des Städtischen Krankenhauses.

Als wir im Herbst 1955 in eine Neubauwohnung in der Albert-Schweitzer-Straße zogen, musste ich also umgeschult werden, und meine Eltern meldeten mich deshalb in der Melanchthon-Schule an.

Die neuen Mitschülerinnen und Mitschüler, unter ihnen Detlef Knüppel, unserer emsiger Schulchronist und Administrator dieser Netzseite, waren eine angenehme und bunte Mischung, wie ich sie auch von der Jakobus-Schule gewohnt war. Anders freilich der Klassenlehrer. Während an der Jakobus-Schule Lehrer Bartning dieses Amt milde, verständnis- und humorvoll ausfüllte (mit seinem Sohn Bodo habe ich Jahre später am 1. Pult der 2. Geigen des Schulorchesters des Max-Planck-Gymnasiums musiziert), nun also Lehrer F., ein Mensch, bei dem man zu keinem Zeitpunkt auch nur von ferne den Eindruck hatte, er könne die ihm anvertrauten Kinder liebhaben. Düster, hämisch, ungerecht, mit einem Schuss von Sadismus, so habe ich ihm mit seinen öligen schwarzen Haaren und seinen ewig gleichen Knickerbockern in Erinnerung behalten.

Schwamm drüber. Das vierte Schuljahr bescherte uns zum Glück einen anderen Klassenlehrer, nämlich Werner Schoepke. Der sah zwar auf den ersten Blick zum Fürchten aus, was sich aber sehr schnell als grundfalsche Annahme herausstellte. Wenn viele Jahre später in der Traueranzeige für ihn in der „Neuen Westfälischen“ zu lesen war „Wir haben einen guten Menschen verloren,“ so traf das den Nagel auf den Kopf. Meine Mutter hat mir einmal vom ersten Elternabend mit Schoepke berichtet, dass sie ob seines Aussehens zunächst so schockiert gewesen sei, dass sie den Tränen nahe war. Das bemerkte eine andere, neben ihr sitzende Mutter, die daraufhin ihre Hand auf den Arm meiner Mutter legte und ihr zuflüsterte: „Keine Sorge, das ist ein ganz Lieber.“ Genauso war es, und seine Frau Anna Schoepke, die wir als seine Begleitung bei Schulwandertagen und auf Spiekeroog auch kennenlernen konnten, stand ihm darin nicht nach. Beide liebten eben Kinder, obwohl nach meiner Erinnerung die eigene Ehe wohl kinderlos geblieben war – oder vielleicht deswegen?

Bezeichnend war folgende Begebenheit:

Es stand ein Klassenausflug zum Hermanns-Denkmal, den Externsteinen und dem Donoper Teich an. Hierzu mussten bis zu einem bestimmten Tag 2,00 DM (für die Busfahrt) mit in die Schule gebracht werden. Ob wirklich mir das erst „auf den letzten Drücker“ einfiel, weiß ich nicht mehr. Jedenfalls brachte ich die 2,00 DM erst an „Ultimo“ mit, gab sie aber zunächst noch nicht ab, weil wir in den ersten beiden Stunden Sportunterricht in der Schulturnhalle hatten, wozu man sich, mangels Umkleideräumen, im Klassenzimmer umzog, und seine Kleidung später dort auch wieder anzog. Dabei bemerkte erst der eine, dann immer mehr Schüler, dass aus ihren Portemonnaies alles Bargeld verschwunden war. Wie sich später herausstellte, hatte der Täter, der ein früherer Schüler und daher mit den Gegebenheiten vertraut war, einen fröhlichen Raubzug gemacht, während wir in der Turnhalle bemüht waren, die Stangen – wie habe ich die gehasst! – emporzuklimmen.

Nun musste ich also meine Mutter noch einmal um die 2,00 DM Busgeld angehen. Die bekam ich auch, freilich mit dem Zusatz: „Hättest du nicht bis zum letzten Tag gewartet, wäre das nicht passiert. Und darum bekommst du diese weiteren 2,00 DM, die eigentlich als Zehrgeld für deinen Ausflug vorgesehen waren, aber sonst kein Geld für deinen Ausflug.“ Ob damals der erste Keim dafür gelegt wurde, dass ich später den Beruf eines Rechtsanwalts ergreifen sollte?

Während sich also Mitschüler und Mitschülerinnen auf diesem glühend heißen Sommerausflug eine Sinalco kaufen konnten, saß ich mit allmählich im Gaumen festklebender Zunge verzweifelt daneben. Das sah aber Werner Schoepke, und erfragte mich mitfühlend: „Hast du kein Geld dabei, Wolfgang?“ Ich bejahte, den Tränen nahe. Darauf er: „Soll ich dir etwas leihen?“ Was ich jedoch ablehnen musste, denn wovon hätte ich ihm dieses kleine „Darlehen“ denn zurückzahlen sollen? Taschengeld bekam ich von meinen Eltern zu dieser Zeit ja auch noch nicht.

So also war Werner Schoepke, und darum ist sein Andenken in Ehren zu halten, woran auch nichts ändert, dass er, wie mir unser Mitschüler Ulrich „Uli“ Pörtner – der es wiederum von seinem Vater erfahren hatte – Jahrzehnte später mal mitteilte, zu unseligen braunen Zeiten wohl ein ideologisch überzeugter Nationalsozialist gewesen war.

Von den anderen Lehrern in der 3./4. Klasse sind mir nur noch Herr Köker (Kunsterziehung) und Frau Schwarze (Religion) in Erinnerung geblieben, Frau Schwarze (damals natürlich noch mit „Fräulein Schwarze“ angeredet!), die mich mit ihrem Bekenntnis beeindruckte, dass wir in Gottes Ewigkeit dereinst wieder mit all unseren lieben Verstorbenen vereint sein würden, und sie sich darauf freue, dort ihre Mutter wieder in die Arme schließen zu können.

Auf einen Höhepunkt im 4. Schuljahr ist natürlich noch einzugehen, nämlich den dreiwöchigen Aufenthalt der Klasse im Schullandheim auf Spiekeroog, also im heutigen Walter-Requardt-Heim. Schon im 2. Schuljahr der Jakobus-Schule war ich mit der Klasse drei Wochen im Schullandheim auf Langeoog gewesen. Das Heimweh, das mich dort begleitet hatte, war mir noch erinnerlich, aber auch mein 8. Geburtstag, an dem ich meinen Platz im Speisesaal blumengeschmückt vorfand, und ein Paket meiner Eltern mit Geburtstagsgeschenken und einem Kuchen … Wie würde es diesmal sein? Heimweh? Ja, gewiss, drei Wochen sind eine lange Zeit. Große Spannung, wenn täglich die Post ausgeteilt wurde, natürlich. Und dann eine, wenn auch nicht gar so schlimme Erkältung, die aber von Mitschülerin Karin ihren Eltern per Brief ausgeplaudert wurde, diese meine Eltern „alarmierten“ und der gute Schoepke einige Beruhigungsarbeit auf sich nehmen musste.

Ich habe ihn nie ärgerlich erlebt, nur, als er besagte Mitschülerin heftig wegen ihrer unangebrachten und indiskreten Einmischung rüffelte.

Wer war außer den Eheleuten Schoepke noch mit von der Partie? Unser Rektor, Dr. Walter Requardt? Wahrscheinlich nicht, es war ja mitten im Schuljahr, und ich meine, dass er sich wohl, um seine Dienstpflichten als Rektor nicht zu verletzen, grundsätzlich auf die Schulferien beschränkte, um sich dem von ihm initiierten und aufgebauten Schullandheim zu widmen.

An dieser Stelle vielleicht ein Wort zur Person Requardt:

Es ist auf dieser Netzseite vor einer übermäßigen Idealisierung Requardts gewarnt worden; die Schüler hätten Angst vor ihm gehabt. Das würde ich so nicht unterschreiben. Gewiss: ein 2 Meter-Hüne mit dröhnender Bassstimme, dazu stets (auch auf Spiekeroog, ob am Strand oder auf Wanderwegen!) im dreiteiligen Anzug, weißem Hemd und Krawatte – das erzeugte schon eine gehörige Portion an Respekt, auch Distanz, aber Angst? Habe ich jedenfalls nicht gespürt, umso weniger, als er nie ungerecht oder unbeherrscht auftrat. Freilich war er kein „Kumpeltyp“, wie er später aufkam, auch wenn er, wie ich es einmal bei einer Wanderung erlebt habe, an einer im Dorf gekauften großen Tüte Dörrpflaumen gleichermaßen spontan wie freigiebig alle teilhaben ließ, die mochten.

Aus meinen Spiekeroog-Aufenthalten ist mir ein weiteres in Erinnerung geblieben: das Brotholen! Es mussten ja täglich mehrere Laibe Graubrot für die Frühstücks- und Abendbrotversorgung der Schulklassen und Feriengruppen herbeigeschafft werden, was jeden Morgen durch zwei, nach welchem System auch immer ausgesuchte und zusammengespannte Brotholer sowie einen Bollerwagen geschah. Diese Brotholer wurden in aller Herrgottsfrühe geweckt und mussten dann, oft noch bei Dunkelheit, den langen mit Klinkersteinen gepflasterten Weg ins Dorf zu einer bestimmten Bäckerei gehen, dort an der Hintertür klopfen und die bestellten Brote in Empfang nehmen. Wenn man Glück hatte, bekam man dabei von einem mitleidigen Bäckergesellen noch ein „Teilchen“ als Wegzehrung mit. Herrlich!

Alles in allem hat es mir offenbar bei meinem ersten Spiekeroog-Aufenthalt in der 4. Schulklasse doch so gut gefallen, dass meine Eltern mich im Jahr darauf (ich war inzwischen auf das Max-Planck-Gymnasium gewechselt) zu einer „offenen“ Feriengruppe im August 1957 anmelden konnten. Da fand sich eine recht gemischte Truppe zusammen, auch etliche, die ein paar Jahre älter als ich waren, aber auch frühere Mitschüler von der Melanchthon-Schule. Wer war mit dabei? Reinhard Gehring und sein Bruder Manfred, Karlfried Knapp und sein Bruder Klaus, Klaus Schomburg, Jochen Schröder, „Paulchen“ Irmer, Hannelore Kämper, Heidrun Albert (?), Gerd Michael Horstmann, die auf Fotos von diesem Ferienaufenthalt für mich noch wiederzuerkennen sind. Vielleicht gibt es ja den einen oder die andere, die sich, dank Detlef Knüppels unermüdlichem Bemühen, auf den Fotoseiten wiederfinden und von sich hören lassen? Ich würde mich darüber jedenfalls sehr freuen.
25.07.2020 Kommentare zum Zeitungsartikel "Ein Schullandheim mit Tradition" - H.-J. Wörmann u. Detlef Knüppel
Hans Joachim Wörmann schreibt: Ich freue mich, etwas über meine Melanchthonschule zu lesen. Ich bin Abschlussjahrgang März 1957 und würde mich freuen von meinen früheren Klassenkameraden etwas zu hören. Bitte lobt den Dr. Requardt nicht so sehr. Wir Kinder hatten immer nur Angst vor dem.
Hallo Hans Joachim. Wahrscheinlich hatten die meisten Schüler Angst vor Dr. Walter Requardt. Der Lobgesang gilt auch nur für den Aufbau des Schullandheim. Diese Leistung war höchst anerkennenswert. Über den Rest möchte ich schweigen.

Ein ehemaliger Gutenbergschüler bemängelt das auf "unserer WebSite" der Satz "In diesem Gebäude war die ehemalige Melanchthonschule Bielefeld untergebracht" steht. Es wäre doch schließlich das Gebäude der Gutenbergschule. Aus meiner Sicht geht aus diesem Satz die Unterbringung vor, nicht aber der Name des Gebäude. Zur allgemeinen Kenntnisnahme: Das Gebäude wurde am 4. Oktober 1900 als X. Bürgerschule eingeweiht. Erst im Jahre 1927 erhielt die X. Bürgerschule den Namen Gutenbergschule. Heute ist in dem Gebäude das Abendgymnasium Bielefeld untergebracht.

Ein weiterer ehemaliger Melanchthonschüler bemängelt, dass in dem obengenannten Zeitungsartikel der Name Walter Requardt ohne seinen Doktortitel genannt wird. Der Name Walter Requardt wird in dem Artikel mit dem Aubau des Schullandheim der Melanchthonschule Bielefeld in Verbindung gebracht. Das geschah um 1950. Den Doktortitel hat Walter Requardt 1951 bekommen. s.u. Wikipedia
15.11.2016 Bericht vom 6. Klassentreffen der Abschlussjahrgänge 1960 und 1961 - Detlef Knüppel
Am 05.11.2016 fand das 6. Klassentreffen der Abschlussjahrgänge 1960 und 1961 in einer Bielefelder Gaststätte statt. Nach 2011, 2012, 2013, 2014 und 2015 haben wir uns zum sechsten Mal getroffen. 14 Ehemalige haben sich zu einem geselligen Abend getroffen. Leider gab es in diesem Jahr wieder einige Absagen. Das ist wohl auch in Zukunft nicht zu vermeiden.
              
Auch in diesem Jahr konnten wir wieder einen „Neuen“ begrüßen, der von einem Schulfreund aus Berlin ausfindig gemacht wurde. Er kam extra aus Wiesbaden zu uns und ist auch am späten Abend wieder zurück gefahren. Mit spannenden Erzählungen aus seinem Leben hat der „Neue“ sehr zum Gelingen des Abends beigetragen.
              
Bedanken möchte ich mich bei Euch, dass ihr meiner Einladung gefolgt seid. Ein kleines Danke schön gibt es „extra“ für die Auswärtigen aus Wiesbaden, Bretten bei Karlsruhe und Berlin, die zum Klassentreffen angereist sind. Für das Organisieren der Klassentreffen wurde mir mit einem schönen Blumenstrauß gedankt. Auch im nächsten Jahr werde ich diese Aufgabe wieder übernehmen.
              
Der Abend verlief harmonisch. Die einzelnen Gespräche kann ich nicht verfolgen. Aus diesem Grund werde ich auch hier nicht ins Detail gehen. Erfreulich ist die Tatsache, dass einige Ehemalige bei allen bisherigen Klassentreffen anwesend waren. Für weitere Klassentreffen sehe ich daher eine gute Zukunft. Es bleibt die Hoffnung, dass im nächsten Jahr die Teilnehmerzahl wieder größer wird. Alle Ehemaligen werden natürlich rechtzeitig informiert.
              
Ich wünsche allen Ehemaligen viel Gesundheit und die Kraft, Probleme des Alltags gleich welcher Art, immer gut zu meistern. Wir sehen uns wieder beim nächsten Klassentreffen 2017. Das geht natürlich auch schon vorher bei unserem beliebten Kaffeeklatsch. Infos zum Kaffeeklatsch gibt es auf der "alles von A - Z/Kaffeeklatsch".
24.05.2016 Kommentar zu den Artikeln von Gertrud Wilken und Klaus Frieder Heidemann - Detlef Knüppel
Für zwei tolle Beiträge von der ehemaligen Heimleiterin Gertrud Wilken geb. Duwe und Klaus Frieder Heidemann möchte ich mich recht herzlich bedanken. Gertrud Wilken hat mich mit Ihrem Beitrag aus den 50ziger Jahren sehr berührt. Ich mochte diese Zeit sehr, vor allem meine Aufenthalte im Schullandheim zwischen 1956 und 1960. Verglichen mit der heutigen Zeit und den täglichen chaotischen Nachrichten im Fernsehen war die damalige Zeit sehr schön. Wenn ich an meine Kindheit und an Spiekeroog denke, habe ich oft eine Träne im Auge und wünsche mir diese Zeit zurück. Leider geht das nicht.
Klaus Frieder Heidemann hat die  ersten vier Jahre seiner Schulzeit in einem 12seitigen Fotobericht  zusammen gefasst. In diesem Bericht steckt viel Arbeit und Herzblut.  
24.05.2016 Eine Insel für immer - Gertrud Wilken geb. Duwe (Heimleiterin von 1958 bis 1963)
An meine Zeit als Heimleiterin vom Schullandheim der Melanchthonschule Bielefeld denke ich gerne zurück. Um die Osterzeit 2016 war meine Erinnerung an diese schöne Zeit besonders gegenwärtig. Am 9. April 1956 setzte ich meinen ersten Schritt auf die Insel Spiekeroog. Das ist nun  60 lange Jahre her - doch wo sind sie geblieben, all die vielen Jahre. Ich denke gerne voller Dankbarkeit an diese Jahre zurück, denn diese Zeit hat mir für mein Leben doch sehr viel gebracht. Die 50er Jahre, die  sogenannten Nachkriegsjahre haben uns gelehrt, bescheiden und sparsam zu leben.
              
Am besagten 9. April 1956 fuhren wir mit einem kleinen Transporter von Bäckermeister Brinkötter nachts Richtung Nordsee. Das Fährschiff fuhr ca. 7 Uhr ab Neuharlingersiel. Damals fuhren die Schiffe fast nur einmal am Tag. In dem kleinen Transporter der Marke DKW befanden sich der Lehrer Werner Schöpke, Bäckermeister Brinkötter (Elternrat) Hauswirtschaftsleiterin Walburga Giehl, Praktikantin Esther Casse und ich. Dazu das Gepäck für den Sommer, Wäschekisten mit Bettwäsche für die Lehrer und das Personal. So tuckerten wir gen Norden, zunächst noch auf glatten Landstraßen. An der Küste verwandelte sich die Straßendecke dann in eine holperige Kopfsteinpflasterung. Wir wurden ordentlich durchgerüttelt.
              
Irgendwo blieb der Transporter dann in der Dunkelheit stehen. Herr Schöpke und Herr Brinkötter erspähten ein Haus mit Licht. Sie erkundigten sich dort nach einer Werkstatt um Hilfe zu bekommen. Wir bekamen dann auch Hilfe und die Fahrt ging weiter mit einem Leihwagen und Zeitdruck im Nacken, aber das Schiff wurde erreicht. Wie gut haben wir es heute mit einem Handy und guten Pannendiensten.
              
Kurzum, wir erreichten die Insel und fuhren mit der Inselbahn in Richtung Dorf. An der Haltestelle West stiegen wir aus. Frau Pollke, die neben dem Schullandheim wohnte, holte uns ab. Die Fensterläden des Heimes waren noch verschlossen, nur der Tagesraum nicht. Frau Pollke hatte den Ofen angemacht und so konnten wir uns aufwärmen. Das Heim hatte damals nur im Klassenraum noch einen Ofen und in der Küche den Küchenherd. Warmwasser gab es aus dem Wassertopf vom Kohleherd. Die beiden Männer öffneten alle Fensterläden und so wurde erst gelüftet. Die erste Nacht in den feuchten Betten war gewöhnungsbedürftig, aber der Grog am Abend erwärmte uns. Es war nun mal so in der Zeit und keiner jammerte. Alle Matrazen trugen wir in den Innenhof zum Lüften in die Sonne, die uns eigentlich immer hold war. Das Trinkwasser war Eigenversorgung. Der Anschluß an  das  Dorf wurde viele Jahre später verlegt, nachdem die Pumpe im Keller immer versagte. Was waren wir damals doch bescheiden, die Kinder und Erwachsenen immer glücklich und zufrieden, im Schullandheim sein zu können.
              
Ich wohne bis heute noch auf der Insel und freue mich immer wieder, dass trotz aller Entbehrungen der Nachkriegszeit meine Zeit im Schullandheim mit den vielen Kindern sehr schön war. Viele gemachte Erfahrungen aus dieser Zeit haben auch später meinen Lebensweg begleitet.
24.05.2016 Meine vier Schuljahre auf der Melanchthonschule - Klaus Frieder Heidemann
Eine Fotostrecke mit sehr guten Erläuterungen aus der Sicht eines ehemaligen Melanchthonschülers. Die komplette Fotostrecke liegt als 12seitiges .pdf-Dokument vor.
28.01.2016 “Unser Heim” auf Spiekeroog wurde 65 - Detlef Knüppel
”Unser  Heim”, das heutige Walter-Requardt-Heim auf der Nordseeinsel  Spiekeroog, wurde im Sommer 2015 65 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch.  Ob es eine offizielle Feier durch den derzeitigen Träger, dem  Schullandheimverein Ceciliengymnasium Bielefeld e. V., gegeben hat, ist  mir nicht bekannt.

Den Herausgeber vom Spiekerooger Inselboten,  Hartmut Brings, konnte ich für einen Artikel zu diesem Ereignis nicht  erwärmen. Nur einen kleinen Artikel darüber, dass war ihm zu wenig. Ich  habe Herrn Brings dann von einer ehemaligen Schülerin erzählt, die bei  der Erstbelegung 1950 dabei war. Diese Schülerin ist dem Heim auch nach der Schulzeit treu geblieben. Sie macht auch noch heute bis zu dreimal  im Jahr Urlaub in “unserem Heim”, was zu bestimmten Zeiten möglich ist. So ist der Artikel Mit den Enkeln im Schullandheimentstanden, der hier als .pdf-Datei aufgerufen werden kann.
28.01.2016 Warum gibt es die Melanchthonschule nicht mehr? - Detlef Knüppel
Über dieses Thema wurde schon einmal im Artikel vom 26.10.2013 (Schulamt, Stadtarchiv und Neue Westfälische) kurz berichtet. Eine nochmalige Recherche beim Schulamt war jetzt etwas ergiebiger. Ein Mitarbeiter vom Schulamt schrieb mir folgenden Text:
              
“Mit  Beschluss vom 02.02.1966 des Rates der Stadt Bielefeld wurden die  Oberstufenklassen der Volksschulen neu geordnet. Die Melanchthonschule,  Ev. Bekenntnisschule wurde zur Stammschule mit sechs Jahrgangsklassen erklärt. Alle Volksschulen, die nicht zu Stammschulen wurden, wurden in  den Jahrgängen 7 und 8 zu Hauptschulen erklärt. Die Klassen 7 und 8 der  Melanchthonschule wurden per Beschluss an die Lutherschule abgegeben.  Letztmalig finde ich die Melachnthonschule in der Statistik zum 15.01.1967 mit 5 Klassen (Jahrgang 5 und 6 wurden gemeinsam  unterrichtet) und 164 Schülerinnen (79) und Schülern (85).Zum Schuljahr  1968/69 taucht die Melanchtonschule nicht mehr auf. Die  Melanchthonschule ist also ein „Opfer“ der Schulreform in NRW, mit der das dreigliedrige Schulsystem eingeführt und Volksschulen in Grund- und Hauptschulen umgewandelt wurden.”

Dieses Thema ist damit erledigt, da auch weitere, intensive Recherchen im Internet keine Ergebnisse gebracht haben.
08.11.2015 Bericht vom 5. Klassentreffen der Abschlussjahrgänge 1960 und 1961 - Detlef Knüppel
Am  07.11.2015 fand das 5. Klassentreffen der Abschlussjahrgänge 1960 und 1961 in einer Bielefelder Gaststätte statt. Nach 2011, 2012, 2013 und 2014 haben wir uns zum fünften Mal getroffen. 13 Ehemalige haben sich zu diesem kleinen Jubiläum eingefunden, unter ihnen auch zwei “Neulinge”.  Leider mussten in diesem Jahr 9 Ehemalige vorzeitig absagen. Erfreulich ist die Tatsache, dass einige Ehemalige bei allen bisherigen Klassentreffen anwesend waren. Es bleibt die Hoffnung, dass im nächsten Jahr die Teilnehmerzahl wieder größer wird. Alle Ehemaligen werden natürlich rechtzeitig informiert.
              
Die “Neulinge” haben mit interessanten Erzählungen unsere Runde bereichert. Auch hier war schnell klar, der Ruhestand muss nicht vor der “Flimmerkiste” stattfinden. Diese Erkenntnis hat sich bei den früheren Klassentreffen bereits gezeigt. Die Familie, der Nachwuchs und der Zusammenhalt ist bei allen oberstes Gebot. So wurden auch stolz die neusten Familienbilder auf den Smartphones gezeigt, vorrangig die Enkelkinder.
              
Von verschiedenen, sinnvollen Freizeitbeschäftigung konnten die Teilnehmer berichten. Das war auch schon in den Vorjahren so. Das “Kümmern” um die  Enkel steht dabei nach wie vor im Vordergrund. Weitere Beschäftigungen finden in sozialen Bereichen statt. Handwerkliches Können ist gefragt beim Erstellen von hochwertigen Scherenschnitten, beim Erstellen von  Holzfiguren und der Restauration von Oldtimern. Zu den weiteren Hobbys zählt das Fotografieren und das ganze “Drumherum” der Computertechnik. Sehr beliebt sind auch Reisen in alle Teile Deutschlands und der Welt.

Die Klassentreffen sind sehr beliebt. Das beweist ein sogenannter “harter Kern”, der immer anwesend ist. Weite Entfernungen werden in Kauf  genommen. So kommt ein Ehemaliger (fast) regelmäßig aus Berlin, eine Ehemalige kam jetzt aus Bretten im Landkreis Karlsruhe  (Baden-Württemberg). In Bretten wurde am 16.02.1497 Philipp Melanchthon, der Namensgeber unserer Schule, geboren.

Der Abend verlief wie  immer sehr harmonisch. Für weitere Klassentreffen sehe ich daher eine gute Zukunft. Ich wünsche allen Ehemaligen viel Gesundheit und die Kraft, Probleme des Alltags gleich welcher Art immer gut zu meistern. Wir sehen uns wieder beim nächsten Klassentreffen 2016. Das geht natürlich auch schon vorher bei unserem beliebten Kaffeeklatsch. Infos zum Kaffeeklatsch gibt es auf der Seite "alles von A - Z/Kaffeeklatsch"
19.04.2015 Der Heimbau auf auf 8mm oder Super 8 Schmalfilm - Detlef Knüppel
Die einzelnen Phasen vom Bau des Schullandheims der Melanchthonschule  Bielefeld in den fünfziger Jahren wurden vom damaligen BDA Architekten Wilhelm Heidemann auf einem Schmalfilm festgehalten. Wo ist dieser Film geblieben? Eine Recherche im Medíenarchiv Bielefeld der Frank-Becker-Stiftung war leider erfolglos. Wer Angaben über den Verbleib von diesem Film machen kann, sollte sich bitte bei mir unter 0521 132882 oder unter meine-schule@detlef-knueppel.de melden.
19.04.2015 Fußball auf Spiekeroog - Detlef Knüppel          
An die Ferienzeiten in unserem Schullandheim auf Spiekeroog denke ich auch heute noch gerne zurück. Wir Jungen hatten oft die Möglichkeit, im hauseigenen Stadion (zu deutsch: Bolzplatz) vor dem Heim Fußball zu spielen. Dieser Platz wurde von starken Schülern (siehe Foto) unter der Leitung vom Teamchef (genannt: der Doc) angelegt.
              
Die meisten Schüler waren vom Fußballsport begeistert. Die Fußballweltmeisterschaft 1954 mit den „Helden von Bern“ hatte bestimmt einen großen Anteil an der Begeisterung. Mein Lieblingsverein war damals genauso wie heute der DSC Arminia Bielefeld. Es war schon imponierend, wenn in den 50ziger Jahren die Spieler die Bossestraße Richtung Alm marschierten. In der Gaststätte „Schütze“ an der Stapenhorststraße waren die Umkleideräume. Die Stollen produzierten einen irren Sound auf dem harten Straßenuntergrund. Das war vergleichbar mit dem Einmarsch der Gladiatoren, allen voran der „Stopper“ Dieter Schulz mit seinem athletischen Körper. Nun gerate ich noch ins Schwärmen, also schnell zurück nach Spiekeroog auf „unseren Bolzplatz“.
              
Vor dem Spiel musste erst einmal aus einer Horde Jungen zwei Mannschaften gebildet werden. In der Regel suchten zwei von den besten Spielern die  Mannschaften aus. Dazu musste festgestellt werden, wer mit dem Aussuchen anfangen durfte. Die beiden Jungen stellten sich mit ungefähr 3 Meter Abstand auseinander. Nun gingen sie aufeinander zu, abwechselnd ein Fuß  vor den anderen setzend. Passte von einem Jungen kein Fuß mehr in die immer kleiner werdende Lücke, durfte der andere Junge mit dem Aussuchen der Spieler beginnen beginnen. Oft wurde vorher auch ausgemacht, dass halbe Füße (zu deutsch: die Fußbreite) auch gesetzt werden dürfen.            
Eine Spieltaktik, vergleichbar mit dem heutigen Fußballsport, war nicht zu erkennen. Aber ganz ohne Taktik ging es auch nicht. Darum stellte eine Mannschaft seine guten Spieler nach vorne und die weniger guten Spieler nach hinten. Bei der angreifenden Mannschaft rannten alle Spieler  überfallartig Richtung gegnerisches Tor. Umgekehrt rannten alle Spieler dann wieder Richtung eigenes Tor. Jürgen Klopp und Yogi Löw könnten davon vielleicht noch etwas lernen.
              
Im  Laufe der letzten Jahrzehnte haben sich viele Begriffe für kurze oder längere Zeiten im Fußballsport etabliert. Da gab es z.B. den Libero, den Manndecker, den Stopper, den Vorstopper, die Doppelsechs oder auch Ketten aus drei oder vier Spielern. Wie das Bild zeigt, gab es die Viererkette aber auch schon damals auf Spiekeroog.
15.11.2014 Zeitungsartikel und Bilder vom 4. Klassentreffen der Abschlussjahrgänge 1960 und 1961 - Detlef Knüppel
Der Zeitungsartikel und die Bilder vom vierten Klassentreffen der Abschlussjahrgänge 1960 und 1961 sind im Netz. Der Zeitungsartikel vom Westfalen Blatt findet sich auf der Seite alles von A - Z/Zeitungsartikel, die Bilder vom Klassentreffen sind im geschützen Bereich der Fotogalerie/Abschluss 1960/61. Teilnehmer vom Klassentreffen die ich per eMail erreichen kann, erhalten den Artikel und die Bilder per eMail.
08.11.2014 Bericht vom 4. Klassentreffen der Abschlussjahrgänge 1960 und 1961 - Detlef Knüppel
Am 07.11.2014 fand das 4. Klassentreffen der Abschlussjahrgänge 1960 und 1961 in einer Bielefelder Gaststätte statt. Nach 2011, 2012 und 2013  haben wir uns zum vierten Mal getroffen. Mit 18 Teilnehmern konnten wir für 2014 einen Rekordbesuch verzeichen. Zwei “Ehemalige” waren zum ersten Mal dabei. Mit viel Charme und Humor haben sie den geselligen Abend bereichert.
              
Unerwartet bekamen wir Besuch vom Bielefelder Westfalen Blatt. DerJournalist stellte allerlei Fragen zu unserer Schule und “unserem Heim” auf Spiekeroog. Fragen nach unserem Familienleben wurden ebenfalls gestellt. Zum Schluss wurde ein Gruppenfoto von den Anwesenden gemacht.  Ein “Ehemaliger” kam leider später und fehlt somit auf dem Foto. Wir bedanken uns beim Westfalen Blatt und sind gespannt auf den Artikel.
              
Stellvertretend  für alle Anwesenden bekam ich von unserer Schulfreundin Brigitte Venghaus einen schönen Blumenstrauß. Brigitte bedankte sich für meine Arbeit in Bezug auf die Organisation des Klassentreffen, die Pflege “unserer WebSite” und für Recherchen nach weiteren “Ehemaligen”. Wie oben erwähnt, verdanken wir diesen Recherchen das zwei  “Ehemalige”  zum ersten Mal an unseren jährlichen Klassentreffen teilgenommen haben. Anschließend wurden von mir ein paar Grüße von verhinderten Teilnehmern übermittelt. Weiterhin habe ich über Recherchen nach weiteren “Ehemaligen” berichtet. Danach konnte der gesellige Teil des Abends beginnen.
              
Bedingt durch die große Teilnehmerzahl war der Lautstärkepegel ziemlich hoch. Somit war es für mich auch nicht möglich, einzelne Gespräche über nennenswerte Themen und Begebenheiten aufzuschreiben. Die üblichen Themen wie Familie, Freizeit, Schule und Spiekeroog machten die Runde.  Es vergeht auch kein Klassentreffen, an dem nicht unser ehemaliger Rektor erwähnt wird. In diesem Zusammenhang wurde dann auch der Schulchor genannt, was einige dazu veranlasste, dass “Spiekeroog-Lied” zu singen.
              
Zwei  Schulfreunde haben während des Abends reichlich Fotos gemacht, die demnächst in unserer Fotogalerie zu sehen sind. Im nächsten Jahr gibt es natürlich wieder ein Klassentreffen bei dem ich Euch alle wiedersehen will.
06.06.2014 Geburtstagsgrüße und neue Ideen - Detlef Knüppel
Für die vielen Geburtstagsgrüße per Telefon und über das Internet möchte ich mich recht herzlich bei Euch bedanken. Das war Motivation pur, um “unsere Website” weiter aufrecht zu erhalten. Doch es ist nicht immer leicht, Ideen zu verwirklichen. Es fehlt ganz einfach geeignetes Material. Wie schon oft erwähnt, benötige ich Eure Mithilfe. Schaut noch einmal nach, ob Ihr  Fotos aus der Schulzeit oder von Spiekeroog-Aufenthalten habt. Es muss doch auch noch unzählige kleine amüsante Geschichten aus dieser Zeit geben. Schreibt sie einfach auf und schickt sie mir. Natürlich können Geschichten auch anonym veröffentlicht werden. Für jeden Hinweis , jede noch so kleine Geschichte und jedes Foto bin ich dankbar. Schreibt mir doch einfach unter meine-schule@detlef-knueppel.de oder ruft mich unter 0521 132882 an. Per Post eingesandte Fotos bekommt Ihr natürlich von mir zurück. Also, auf gehts.
11.05.2014 Es gibt viel Neues auf “unserer WebSite” - Detlef Knüppel
In der Tat, es gibt viel Neues auf “unserer WebSite”.
Auf der Seite Spiekeroog gibt es ein neues Bild im Artikel “Heimbilder im Vergleich”. Weiterhin findet sich auf der Seite “Spiekeroog” der Artikel “Das Walter-Requardt-Heim im Wandel der Zeiten”. Hier wird in umfangreicher Form fortgesetzt, was Manfred Kraft mit seinem Artikel “So entstand unser Heim” begonnen hat. Die ehemalige Heimleiterin Frl. Duwe hat mir umfangreiches Material (weiterführende Infos im Artikel) zur Verfügung gestellt. Dafür möchte ich mich recht herzlich bedanken.
Insgesamt stehen hier 17 Artikelseiten zur Verfügung.
              
Auf der Seite “Zeitungsartikel” gibt es den Zeitungsartikel “Eingeschult vor 60 Jahren” aus der Neuen Westfälischen vom 17.04.2014. In unserer “Fotogalerie” gibt es ein paar neue Fotos.
14.03.2014 Es ist geschafft - es gibt 42 neue Zeitungsartikel - Detlef Knüppel
Es  ist geschafft - es gibt 42 neue Zeitungsartikel aus dem Stadtarchiv der  Stadt Bielefeld und dem Archiv der Neuen Westfälischen. Es handelt sich  hierbei um Artikel aus den aktuellen Bielefelder Tageszeitungen Neue Westfälische und Westfalen Blatt und den ehemaligen Bielefelder Tageszeitungen Freie Presse und Westfälische Zeitung.  An dieser Stelle möchte ich mich bei den Bielefelder Tageszeitungen und  dem Stadtarchiv der Stadt Bielefeld für die Mithilfe bedanken. Beim  Lesen der Artikel wünsche ich Euch viel Spaß.
03.03.2014 Neue Zeitungsartikel aus dem Stadtarchiv - Detlef Knüppel
Unter dem Menuepunkt Zeitungsartike gibt es neue Zeitungsartikel aus dem Bielefelder Stadtarchiv. 20 Artikel vom Westfalen Blatt in unterschiedlicher Größe werden ab heute nach und nach als .pdf-Datei eingefügt. Es gibt noch 28 weitere Artikel von der Neuen Westfälischen, der früheren Freien Presse und der früheren Westfälischen Zeitung. Zu diesen Artikeln fehlt mir allerdings noch die Genehmigung zur Veröffentlichung. Die Neue Westfälische ist bemüht, mir diese Genehmigung zu erteilen.
              
Alle Artikel werden als .pdf-Datei eingebaut. Aus zeitlichen Gründen ist es mir nicht möglich, alle Artikel abzuschreiben. Die .pdf- Dateien werden mit einem Doppelklick auf den entsprechenden Link geöffnet. Mit gehaltener Steuerungstaste (Strg) und gleichzeitigem Drücken der + oder - Taste kann der Bildschirminhalt vergrößert oder verkleinert werden. Auf einer englischen Tastatur heißt die Steuerungstaste = Control (Ctrl).
              
Die ersten Artikel sind unter Zeitungsartikel bereits eingefügt. Die Artikel werden dem Erscheinungsdatum nach eingefügt.
07.01.2014 Das Jahr 2014 fängt gut an - Detlef Knüppel
Als erstes möchte ich noch einmal allen “Ehemaligen” ein gutes und gesundes  2014 wünschen. So nach und nach werde ich nun die angekündigten  Zeitungsartikel in “unsere WebSite” unter Zeitungsartikel einfügen. Die Anzahl der Artikel ist groß, darum werde ich die Artikel  auch nicht abschreiben. Die Artikel werden als .pdf-Datei eingefügt und können zum Lesen angeklickt werden. Das hat den Vorteil, dass der Artikel am Bildschirm problemlos vergrößert oder auch ausgedruckt werden  kann. Zum Betrachten ist allerdings ein Programm notwendig, das aber  auf den meisten Rechnern schon installiert ist. Wer dieses Programm noch  nicht hat, kann es kostenlos unter folgendem Link herunterladen - hier klicken. Bei Problemen könnt Ihr mich unter 0521 132882 anrufen.
              
Der erste Artikel ist unter Zeitungsartikel bereits eingefügt. Die Artikel  werden dem Erscheinungsdatum nach eingefügt. Vor diesen Artikeln wird  immer der Hinweis Neu stehen. Es gibt Artikel die größer als eine Seite sind - hier findet Ihr dann den Hinweis “bitte scrollen”.
              
Auf der Seite “Spiekeroog” gibt es zwei Videos von Neuharlingersiel und Spiekeroog. Diese Videos wurden uns von Thorsten Kuhlmann www.unterwegs-in-niedersachsen.de zur Verfugung gestellt. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle bei Thorsten Kuhlmann recht herzlich bedanken.
27.12.2013 Neujahrsgrüße und Neuigkeiten - Detlef Knüppel
Langsam aber unaufhaltsam neigt sich das Jahr 2013 dem Ende entgegen, Zeit für einen kleinen Rückblick. Neben unserem (fast) regelmäßigen Kaffeeklatsch und dem Klassentreffen der Abschlussjahrgänge 1960/61 waren der Besuch unserer Schulfreundin Meike aus Sidney und der Kaffeeklatsch mit unserem Schulfreund Bernd aus Berlin die absoluten Höhepunkte der Ehemaligen in 2013.

Wie schon schon im Weihnachts-Newsletter mitgeteilt,  liegen im Stadtarchiv noch einige Schätze in Form von Zeitungsartikeln über "unsere Schule" und "unser Heim". Am 20.12.2013 war ich noch einmal im Stadtarchiv und habe alle Artikel fotografiert. Diese Artikel - und es sind reichlich viele - werde ich nach und nach in .pdf-Datein umwandeln und dann auf "unserer Seite" veröffentlichen. Die Artikel beinhalten Nachrichten über Klassentreffen, über den Bau des Schullandheimes und über die Melanchthonschule.

Zum Thema Spiekeroog - hier im Speziellen für Inselbahnliebhaber - gibt es auf der Seite Spiekeroog interessante Links. An “unserem Heim”, dem heutigen Walter-Requardt-Heim, wurde in 2013 weiter angebaut. Auf der Seite “Spiekeroog” gibt es ein paar aktuelle Bilder von unserer Schulfreundin Gisela Gold.

Über alle Änderungen auf "unserer Seite" werde ich immer unter  Nachrichten auf der Startseite berichten. "Unsere Seite" lebt von  Informationen und Beiträgen der "Ehemaligen". Darum auch meine Bitte für 2014, beteiligt Euch am weiteren Ausbau der Website. Wer Beiträge und/oder Bilder veröffentlichen möchte sollte mich unter 0521 132882  anrufen oder Kontakt aufnehmen unter der eMailadresse meine-schule@detlef-knueppel.de
29.11.2013 Kaffeeklatsch mit Rekordbesuch - Detlef Knüppel
Am 28.11.2013 gab es einen Kaffeeklatsch mit Rekordbesuch. Diese Umschreibung benutzte ein Schulfreund in einer eMail- Nachricht vom 29.11.2013. 11 Personen sorgten im Cafe Kraume für guten Umsatz und eine enorme Lautstärke.
              
Unser Schulfreund Bernd L....... aus Berlin hatte sich angekündigt und 10 Ehemalige folgten seiner Bitte, am Kaffeeklatsch teilzunehmen. So kam es zu Begegnungen von Ehemaligen nach über 50 Jahren. Bei Kaffee und Stachelbeertorte wurden unter der Verwendung von alten Fotos Erinnerungen ausgetauscht. Das war wie ein zweites Klassentreffen nach dem 25.10.2013. Die muntere Gesellschaft löste sich nach über drei Stunden auf.
11.11.2013 Recherche im Stadtarchiv, Spiekeroog TV und Dr. Bauer - Detlef Knüppel
Am  5., 6. und 7. November habe ich drei Nachmittage im Bielefelder Stadtarchiv zugebracht. Nach dem Studium einiger Unterlagen habe ich  diverse Zeitungsartikel über die Melanchthonschule und “unser Heim” in alten Bielefelder Tageszeitungen gefunden. Eine freundliche Mitarbeiterin vom Stadtarchiv hat mich sehr tatkräftig dabei unterstützt. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken. Insgesamt bin ich auf 32 Artikel gestoßen, worüber ich erst einmal sehr erfreut war. Alle Zeitungsartikel waren gekennzeichnet mit  Datum und Zeitungsname. Weiterhin gab es in diesen Akten reichlich Schriftverkehr von der Schule und vom Schulamt, der aber für “unsere Seite” nicht in Frage kommt.
              
Leider  dürfen aus restauratorischen Gründen die Zeitungsartikel nicht direkt kopiert werden. Alle vorhandenen Zeitung sind Seite für Seite auf Filmmaterial gespeichert. Die Filme sind zwar nach Zeitungsverlagen und Erscheinungsdatum sortiert, doch befinden sich auf einer Spule reichlich Zeitungen, so dass in einem Lesegerät erst die richtige Ausgabe und dann noch die passende Seite gesucht werden muss. Das nimmt bei 32 Artikeln sehr viel Zeit in Anspruch. Diese Zeit hätte ich mir einfach für “unsere Seite” genommen, doch hatte ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die Artikel lassen sich auf dem Gerät zwar ganz gut lesen, doch ein an das Lesegerät angeschlossener Kopierer bringt schlechte Ergebnisse. Um alle 32 Artikel auf “unsere Seite” zu tippen brauche ich aber Vorlagen, die gut lesbar sind. Hier hätte ich dann teilweise mit einer Lupe lesen müssen. Schade das es so nicht  funktioniert. Wer Interesse an diesen Akten hat und gerne in das Stadtarchiv möchte, sollte sich bei mir melden. Die notwendigen  Akten-Bezeichnungen gebe ich gerne weiter.
              
Ich gehöre aber nicht zu denen, die so schnell aufgeben. Da ich nun von allen Artikeln den Titel, das Datum und den Zeitungsnamen hatte, wendete ich mich nun wieder an die Zeitungsverlage. Vielleicht sind dort in den Archiven diese Zeitungen noch vorhanden und ein direktes Kopieren erlaubt. Das wird aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen und in diesem Jahr wird voraussichtlich davon kein Artikel mehr auf “unserer Seite” erscheinen. Somit übernehme ich erst einmal die vorhandenen Artikel, siehe Bericht vom 26.10.2013 Schulamt, Stadtarchiv und Neue Westfälische.
              
Auf der Seite Zeitungsartikel ist der Artikel "Arztpraxis bis vor 60 Jahren" im .pdf-Format aus dem Spiekerooger Inselboten. Schaut doch einfach mal nach.
              
Die “Spiekerooger” starten  im neuen Jahr mit einem lokalen TV Sender. Es werden noch  digitalisierte Filmbeiträge gesucht, so Dipl-Journ. Hartmut Brings vom  Spiekerooger Inselboten. Wer entsprechendes Material hat und es zur  Verfügung stellen möchte, sollte sich bei Hartmut Brings unter webmaster@spiekerooger-inselbote.de oder bei mir unter meine-schule@detlef-knueppel.de melden.
              
.....da war doch noch etwas! Ach ja, gebt mal auf Google den Begriff Spiekerooger Streiflichterein. Dort findet Ihr ein paar schöne Filme über Spiekeroog.
26.10.2013 Bericht vom 3. Klassentreffen der Abschlussjahrgänge 1960 und 1961 - Detlef Knüppel
Am  25.10.2013 fand das 3. Klassentreffen der Abschlussjahrgänge 1960 und 1961 in einer Bielefelder Gaststätte statt. Leider haben sich in diesem Jahr nur 10 Ehemalige eingefunden. Eine “Neue” Ehemalige hat sich unserem Kreis angeschlossen und mit ihrer sympathischen Ausstrahlung unsere Runde bereichert.

Wir  haben uns nach 2011 und 2012 zum dritten mal getroffen. So kennt man  inzwischen einiges aus dem Leben der anderen Ehemaligen, zumal der “harte Kern” der Teilnehmer von unserem Kaffeeklatsch anwesend war. Die Gesprächsthemen hatten die übliche Bandbreite. Die Schule, Spiekeroog, die Familie und Urlaub und gesellschaftliche Themen standen auf dem Programm. Erwähnenswerte Neuigkeiten gab es nicht.

Erfreulicherweise steht bei den meisten Gesprächen die Familie immer im Vordergrund, wobei überwiegend von den Enkelkindern berichtet wird. Ein Schulfreund, der im letzten Sommer zum zweiten mal Opa geworden ist, erzählt voller Begeisterung von seinen Enkelkindern und den damit verbundenen  Erlebnissen.
              
Reisen steht bei einigen Ehemaligen fest auf dem Programm. Die Nordsee ist nach wie vor ein beliebtes Reiseziel. Aber es darf auch etwas weiter sein. So war eine Schulfreundin in Südafrika und konnte uns tolle Geschichten aus dem “Busch” erzählen. Eine andere Schulfreundin zieht es im kommenden Frühjahr noch weiter fort. Es geht nach Neuseeland, mit einem Zwischenstopp in Sidney (Australien). In Sidney wird sie unsere Schulfreundin Meike besuchen.

Bedingt durch das 2. Liga-Spiel DSC Arminia Bielefeld - 1. FC Köln war die Gaststätte sehr voll. Unsere “Raucher” mussten sich im wahrsten Sinne des Wortes einen Weg in die Freiheit erkämpfen. Gegen 23 Uhr hat sich die fröhliche Runde aufgelöst. Im nächsten Jahr möchte ich “Euch” alle wiedersehen, aber bitte mehr als 10 Teilnehmer.

.....da  war doch noch was! Ach ja, der nächste Kaffeeklatsch findet am  28.11.2013 im Cafe Kraume ab 14.30 Uhr statt. Es wird eine größere Runde, da wir einen Schulfreund aus Berlin erwarten.
26.10.2013 Schulamt, Stadtarchiv und Neue Westfälische - Detlef Knüppel
Vor einigen Wochen habe ich drei Anfragen zwecks Recherchen über “unsere Schule” und “unser Heim” an die Neue Westfälische, das Westfalen Blatt und das Schulamt gerichtet. Leider haben die Zeitungen erst ab ca. 2000 ihre Ausgaben digitalisiert. So ist eine gezielte Datenbankrecherche nicht möglich. Allerdings gibt es im Archiv der Neuen Westfälischen einen Ordner mit Artikeln über Bielefelder Schulen und Heime. Diesen Ordner durfte ich im Archiv der Neuen Westfälischen einsehen. Über “unsere Schule” habe ich nichts gefunden. Von “unserem Heim” habe ich zehn Artikel gefunden, die mir eine Dame der Neuen Westfälischen bereitwillig kopiert hat. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanken.
              
Weiterhin habe mit einem netten Herrn vom Schulamt telefoniert. Eine Chronik über unsere Schule gibt es nicht, ebenso keine Einschulungslisten. Man könnte glauben, dass es die Melanchthonschule gar nicht gegeben hat. Unabhängig voneinander waren der Herr vom Schulamt und mein Gesprächspartner von der Neuen Westfälischen der gleichen Meinung.
              
Der Herr vom Schulamt hat meinen Wunsch nach Recherchen über “unsere Schule” an das Stadtarchiv weitergeleitet. Hier scheint es einiges an Berichten und Fakten über die Melanchthonschule zu geben, was mir per eMail mitgeteilt wurde. Anfang November werde ich mich im Bielefelder Stadtarchiv umsehen. Wann ich die Artikel von der Neuen Westfälischen und das Material aus dem Stadtarchiv in “unsere WebSite” einfüge, kann ich heute noch nicht sagen. Das geschieht ganz leise nach und nach. Schaut einfach mal ab und zu vorbei.
26.10.2012 Besuch aus Sidney - Detlef Knüppel
Nicht alle Schulfreundinnen und Schulfreunde sind nach der Schulentlassung in Bielefeld geblieben. Inzwischen habe ich telefonischen Kontakt zu einigen Ehemaligen verschiedener Entlassungsjahrgänge im gesamten Bundesgebiet. Es gibt aber auch telefonische bzw. eMail-Kontakte nach Ontario (Kanada) und Tarragona (Spanien). Der weiteste mir bekannte Kontakt ist in Sidney (Australien). Hier wohnt unsere Schulfreundin Meike.

Ende August war unsere Schulfreundin Meike im Rahmen einer Europareise für zwei Tage in Bielefeld. Am 27.08.2013 stand Meike nach über 52 Jahren am Bielefelder Hauptbahnhof vor mir. Diesen Moment, geprägt von Wiedersehensfreude und dem blitzschnellen Abrufen von unzähligen Erinnerungen an die Schulzeit, werde ich nie mehr vergessen.

Nach der Hotelanmeldung zogen wir los in Richtung Altstadt. Gebäude und Plätze wie das Rathaus, das Stadttheater, der alte Markt, die Altstädter Nicolaikirche, der Leineweberbrunnen und andere Sehenswürdigkeiten wurden begutachtet und fotografiert. Am Nachmittag waren Meike und ich bei einer Schulfreundin zum “Kaffeeklatsch” eingeladen. Bei schönen Wetter saßen wir im Garten und waren mit dem Austauschen von zahlreichen Erinnerungen beschäftigt. Gegen Abend besuchten “wir Drei” dann noch zwei Bielefelder Lokale zwecks Abendessen und zum Ausklang eines schönen Tages.
              
Während des Besuchs im zweiten Lokal, wo wir direkt am Fenster saßen, ereignete sich eine nicht alltägliche Begebenheit. Ein Schulfreund aus Berlin  hatte am Telefon einmal erwähnt, dass er gerne nach Bielefeld kommen würde, wenn Meike zu Besuch ist. Diese Ankündigung hatte ich inzwischen aber wieder verdrängt und auch nicht mehr einkalkuliert. Gegen 21 Uhr schaute eine Frau lachend durch das Fenster. Ich hatte das Gefühl diese  Frau zu kennen, doch woher wusste ich auf Anhieb nicht. Sie lachte immer  weiter und “wir Drei” wussten nicht warum. Dann betrat ein Mann das Lokal, schaute zu uns und lachte ebenfalls. Ohne meine Brille auf der Nase gab ich dann die Worte “Der sieht aus wie Bernd L....... aus Berlin” von mir. Es war Bernd L....... aus Berlin. Die Frau am Fenster war seine  Ehefrau. Bedingt durch unseren Fensterplatz haben sie uns bei einem Stadtbummel durch Zufall entdeckt. Die Freude war groß. Bernd und seine Ehefrau waren extra wegen Meike angereist. Außerdem wollten Sie am nächsten Tag beim “Kaffeeklatsch” mit vielen “Ehemaligen” dabei sein. Später brachte eine Schulfreundin Meike zum Hotel.

Am nächsten Tag, dem 28.08.2013, besuchten Meike und ich die Anstalt Bethel. Ihr Opa hat dort während ihrer Kindheit das Haus im Bethesdaweg 6 bewohnt und war der Inhaber der Buchhandlung Bethel. Da Meike während ihrer Kindheit sehr oft in diesem Haus verweilte, war sie sehr erfreut, dieses alte Haus im Originalzustand von früher anzutreffen. Nach dem Besuch von Bethel wurden wir von einer Schulfreundin auf einen Kaffee eingeladen. Mittags fuhren wir mit der Schulfreundin zu weiteren Örtlichkeiten, die Meike gerne sehen wollte.
              
Nach dem Besuch der Oetkerhalle führte uns der Weg dann zur alten Schule. Weil Handwerker im Gebäude waren standen alle Türen offen. So gelangten wir in die Schule und schauten uns ordentlich um. In “unserem Klassenzimmer” angekommen wurden sofort die Erinnerungen an alte Zeiten wach. Weiter ging es vorbei am Rektorzimmer in Richtung Aula. Hier dachte ich mit Unbehagen an Dr. Requardt und den Schulchor. Eine Etage höher standen wir dann vor der Turnhalle, die leider verschlossen war. Beim Verlassen  der Schule fielen mir einige Namen von Lehrerinnen und Lehrern ein. Zu meinen Lieblingslehrern zählte zweifelsfrei Werner Schoepke und Fritz  Förster. Der Besuch der Schule nach 52 Jahren war Nostalgie pur. Wir fuhren dann noch in die Albert-Schweitzer-Straße. Hier hat Meike während der Schulzeit gewohnt. In den Jahren hat sich hier so viel verändert, dass man zweimal hinschauen muss, um die Albert-Schweitzer-Straße zu erkennen.

Nun fuhren wir zum Schloßhofteich in die BarCelona. Hiertrafen wir auf eine größere Gruppe Ehemaliger zum “Kaffeeklatsch” Die Anwesenden waren natürlich gespannt auf das Wiedersehen mit Meike. Bedingt durch das schöne Wetter konnten wir draußen sitzen. Es wurde ein heiter beschwingter Nachmittag mit einem regen Austausch von Erinnerungen und Erzählungen aus der Vergangenheit. Gegen 19 Uhr verließ uns Meike mit dem Zug zu Bekannten in Richtung Osnabrück.
              
Danke für Deinen Besuch, liebe Meike.
02.04.2013 Über 5000 Besucher und andere Neuigkeiten - Detlef Knüppel
Nun  gibt es “unsere WebSite” inzwischen 18 Monate und das Interesse daran ist nach wie vor ungebrochen. Inzwischen wurden über 5000 (fünftausend) Besuche von “Ehemaligen” gezählt. Bei allen “Ehemaligen” möchte ich mich für diese Resonanz bedanken. Nach 18 Monaten kann ich sagen, die Arbeit hat sich gelohnt und wird von mir auch fortgesetzt. Aus diesem Grund bin ich auch weiter auf der Suche nach Bildern und Geschichten aus der Schulzeit.
              
In den letzten Monaten hat es einige neue Foto-Beiträge gegeben. Die Links dazu findet Ihr auf der Startseite in der Fotogalerie. Bei den Einsendern der Bilder möchte ich mich noch einmal recht herzlich bedanken. Die Seite mit den Zeitungsartikeln ist zwischenzeitlich auch gewachsen.
02.04.2013 Kommentar zum Artikel “Spiekeroog war fest in Bielefelder Hand” - Detlef Knüppel
Der Artikel “Spiekeroog war fest in Bielefelder Hand” (Westfalen Blatt vom 04.09.1990) hat mich ordentlich verwirrt. Das 40jährige Bestehen des Schullandheims ”Walter Requardt-Heim” wurde gefeiert. Doch über “unseren Doc” Dr.  Walter Requardt und die unzähligen Helfer, die das Schullandheim Anfang der 50er Jahre aufgebaut haben, wurde nichts geschrieben.

Diese unzähligen Helfer, bestehend aus Lehrern, Eltern, Schülerinnen und Schülern der damaligen Zeit, sind die wahren Helden und hätten ein dickes Lob in dem Artikel verdient gehabt. Ohne den “Doc” und die Helfer gäbe es das Walter-Requardt-Heim überhaupt nicht.
20.12.2012 Biologie - Unterricht auf Spiekeroog - Regina Kopp
Guten Morgen lieber Detlef.

Gerade habe ich auf Deiner Website durch die geschilderten Geschichten geklickt, dabei ist mir folgende eingefallen: Und zwar machten wir anläßlich des obigen Unterrichts eine Begehung durch die Spiekerooger Felder, dabei hatte ich ein kleines Mäuschen entdeckt, aufgehoben und trug es beschützend in meiner Hand. Dieses süße Ding zeigte ich dann unserem Respekt einflößenden Dr. R. (wahrscheinlich mit ängstlichem Herzklopfen) und sage und schreibe, ich durfte es mit in unser großes Unterrichts-Zimmer nehmen. Das Mäuschen war dann wohl auch biologisches Anschauungs-Material. Ich kann mich auch erinnern, dass es kleine Köddelchen auf dem Unterrichts-Tisch hinterließ, bestimmt aus ängstlichen Gründen. Noch heute bin ich ganz erstaunt, dass ich so lange das kleine Tierchen behalten durfte. Aber nach dem Unterricht sollte ich es wieder in die Freiheit entlassen, was ich auch sehr gerne tat. Es gab tatsächlich auch nette Begebenheiten mit "Ihm".

              
Ich bin ganz begeistert, was Du zwischenzeitlich wieder web-mäßig zusammengestellt hast. KLASSE :-))).
              
Und gefreut habe ich mich auch u.a. über den Beitrag zu unserer "Zwiebel", die ich immer noch sehr zickig in Erinnerung habe. Mir fallen jetzt noch mehr Geschichten ein, z.B. gab es in meiner ersten Klasse eine schwangere Lehrerin und wir wurden verpflichtet, ihr Obst o.ä. mitzubringen. Ich glaube, diese Lehrerin fuhr ein klitzekleines Auto, und sie vergaß wohl häufiger, die Handbremse anzuziehen. Und ein paar Jungens verschoben in einer Pause das Auto an eine andere Stelle und wir haben uns alle köstlich amüsiert. Hier weiß ich aber keine Details  mehr, ggf. wissen die "damaligen Jungens" noch davon.
              
Bei dieser Gelegenheit wünsche ich Dir ein geruhsames aber auch fröhliches Weihnachtsfest sowie einen glücklichen Start in das kommende neue Jahr.
              
Herzliche Grüße
Regina Kopp
20.12.2012 Foto - Dokumentation von Spiekeroog 1950/1951 - Christine van Ommeren, Vorwort Detlef Knüppel
Vorwort von Detlef Knüppel
Die ehemalige Melanchthonschülerin Christine van Ommeren, besser bekannt unter ihrem Spitznamen “Seppel”, hat uns für die Fotogalerie tolles Foto- und Textmaterial zur Verfügung gestellt. Dafür möchte ich mich bei Seppel recht herzlich bedanken. Seppel hat den Bildern einen netten Brief mit Erinnerungen von Spiekeroog beigefügt, den ich hier  veröffentlichen möchte.

Hallo Detlef,
schön mit Dir am Telefon gesprochen zu haben und danke, dass Du Dich so von Herzen um die Geschichte der Melanchthonschule kümmerst. Vielleicht können die Fotos  eine kleine Lücke auffüllen.
              
Die Begrünung der Insel ist auf viele Gespräche mit den “Inselhoheiten” von Dr. Requardt angefahren worden. Der “Alte” hatte den Männern der Insel  klar gemacht, dass die Dünenbewegungen durch eine Bepflanzung eingedämmt würde. So wurde am Heim gepflanzt was das Zeug hielt. Viele kennen diese beliebte Beschäftigung der Kinder durch Dr. Requardt. Ich habe gerne draußen gearbeitet.
              
Auch das morgendliche Waschen unter der Pumpe war ein Spaß. Zwei Jungen wurden zum Pumpen abgestellt, der Rest der Kinder wusch sich dann der Reihe nach unter “fließendem” Wasser. Im September 1950 stand dann ein großes rundes Becken mit Wasserhähnen ungefähr dort, wo heute der Keller ist. Wir durften das Wasser nicht trinken.
              
Jeden Tag mußten Jungen einen Eimer voll Seewasser holen und wir mussten täglich ein paar Schluck davon trinken. Fast alle hatten anschließend Durchfall. Dann gab es ein großes Gedränge vor den “Outdoor” Toiletten. Die Mittagsruhe war ebenso Pflicht. Viele schliefen vor Erschöpfung ein und wurden zur Kaffeepause um 15 Uhr geweckt. Wir haben in Etagenbetten geschlafen, die mit “echten” Strohsäcken ausgelegt waren. Später gab es dann Matratzen. Es standen große Teller mit Bergen von Marmeladenbroten auf dem Tisch. Sie waren von dem Aufstrich herrlich durchzogen und schmeckten sehr lecker. Für die Mütter und das helfende Personal war es immer Schwerstarbeit, die vielen Brote zu “schmieren”.
              
Bis dahin, Gruß Seppel
24.11.2012 Tolles Foto- und Textmaterial von Christine van Ommeren - Detlef Knüppel
Die ehemalige Melanchthonschülerin Christine van Ommeren hat uns tolles  Foto- und Textmaterial zur Verfügung gestellt. Dafür werde ich in der Fotogalerie eine ”extra Seite” einrichten. Die Veröffentlichung der Seite wird bis zum 16.12.2012 erfolgen. Ich werde auf der “Startseite” davon berichten. An dieser Stelle möchte ich mich schon einmal recht herzlich für den Beitrag von Christine van Ommeren bedanken. Christine van Ommeren ist vielen Ehemaligen auch unter dem Spitznamen “Seppel” bekannt.
08.11.2012 Nachtrag zum Klassentreffen 2012 - Horst Jerrentrup
Ja, ja, so isser unser Detlef. Das Klassentreffen ist gerade zu Ende, die Tür vom Taxi fällt ins Schloss, 4 Stündchen Schlaf und schon sitzt er wieder vorm Computer um die ersten Eindrücke vom Vorabend in die Tasten zu hauen. Und alles was er schreibt trifft aus meiner Sicht vollkommen zu. Ein wunderbarer Abend mit soviel Überraschungen, tollen Mitschülern und richtig viel Spaß.
              
Daher nochmal: Vielen, vielen Dank lieber Detlef für Dein unermüdliches Engagement in dieser Sache. Vielen Dank auch an Brigitte Venghaus die  die Organisation dieser Treffen mit organisiert hat.
              
Horst Jerrentrup
04.11.2012 Bericht vom 2. Klassentreffen der Abschlussjahrgänge 1960 und 1961 - Detlef Knüppel
Am  Am 04.11.2012 fand das 2. Klassentreffen der Abschlussjahrgänge 1960 und 1961 in einer Bielefelder Gaststätte statt. 15 ehemalige Schülerinnen und Schüler haben sich zu einem geselligen Abend eingefunden. Mit angenehmen Menschen verlief der Abend sehr harmonisch.
              
Einige Teilnehmer aus dem Vorjahr mussten leider absagen. Allerdings konnten wir weitere liebe Freundinnen und Freunde für diesen Abend gewinnen. Dadurch kam es teilweise zu interessanten Begegnungen von Menschen, die sich über 50 Jahre nicht mehr gesehen hatten. Hieraus entwickelten sich Gespräche, die dem Abend eine besondere Note verliehen haben.
              
Nach den Begrüßungen untereinander hat dann jeder seinen Platz gefunden, der natürlich mehrfach am Abend zwecks intensiver Gespräche vertauscht wurde. Am frühen Abend stand dann unerwartet ein Journalist vom Bielefelder Westfalen-Blatt vor uns und wollte gerne mit einem Artikel und Foto von diesem Klassentreffen berichten. Nach anfänglichem Zögern waren dann aber alle begeistert von der Idee, etwas in der Zeitung davon zu lesen. Der Artikel steht auf der Seite „Zeitungsartikel“, sowie auch  eine .pdf-Datei zum Ausdrucken. An dieser Stelle möchte ich mich beim Westfalen-Blatt für den Artikel bedanken.
              
Nach dem Gruppenfoto des Journalisten nahm mich unsere Schulfreundin Brigitte Venghaus in den Arm – für mich völlig unerwartet. Stellvertretend für alle Teilnehmer bedanke sie sich bei mir mit einem schönen Blumenstrauß für die Organisation des Klassentreffens und für die von mir ins Leben gerufene WebSite für alle ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Melanchthonschule Bielefeld. Ich bedankte mich bei allen Mitschülerinnen und Mitschülern und Brigitte bekam für Ihre netten  Worte ein freundschaftliches „Küsschen“ auf die Wange. Dieses „Küsschen“ war für alle anwesenden Damen bestimmt.
              
An dieser Stelle möchte ich mich aber auch bei Euch bedanken. Jeder hat dazu beigetragen, dass wir einen schönen Abend hatten. Ihr seid einfach toll und ich möchte Euch nächstes Jahr alle wiedersehen. Das gilt natürlich auch für die verhinderten Mitschülerinnen und Mitschüler. Ein weiterer Dank gilt auch den Mitschülerinnen und Mitschülern und den Teilnehmern vom „Kaffeeklatsch“ die dafür gesorgt haben, dass immer wieder „neue Gesichter“ zu uns kommen. Das einige auch weitere Anreisen in Kauf genommen haben, sollte auch als lobenswert erwähnt werden.
              
Nun zurück zur gemütlichen Runde. Nach einem leckeren Essen ging es daran, sich an gemeinsame Erlebnisse aus der Vergangenheit zu erinnern. Die Schulzeit, Spiekeroog sowie privates und berufliches waren Themenschwerpunkte. Nach einiger Zeit stellte ich fest, dass es auch zwischen einigen Teilnehmern Querverbindungen gab, die außerhalb der Schulzeit entstanden sind. So traf ein Unternehmer Kunden wieder, andere hatten irgendwelche Verbindungen durch den Sport und durch das Stadttheater, oder man hatte sich auch bei goldenen Konfirmationen getroffen.
              
Zwei Teilnehmer stellten fest, dass sie bei Urlauben auf Sylt zu unterschiedlichen Zeiten immer die selbe Ferienwohnung gebucht hatten. „Treffen wir uns nicht auf dieser Welt, dann sehen wir uns in Bielefeld. Doch ab heute gy(i)lt, es geht auch auf Sylt“. In diesem Jahr sowie auch im Vorjahr habe ich vernommen, dass Sylt bei den Teilnehmern sehr beliebt ist. Armes Spiekeroog. Nur einer wollte nicht mehr nach Sylt. Ihm wurde bei der Vermietung z.B. vorgeschrieben, welche Gewürze beim Kochen nicht verwendet dürfen. Die (bekloppte) Hausordnung wurde nicht beachtet und der Ärger war vorprogrammiert.
              
Von einer Schulfreundin haben wir dann abenteuerliche Geschichten gehört. Reisen mit dem Wohnmobil in Kanada und quer durch Norwegen zum Nordkap. Weiterhin berichtete sie von einem Tandem-Gleitschirmflug, der unfreiwillig auf einem Gletscher  endete und von einer schönen Zeit als Motorradbraut.
              
Ein Gespräch mit einer netten Dame, die im Lehramt tätig war, möchte ich auch erwähnen. Viele Menschen, so auch ich, sind behaftet mit Vorurteilen für das Beamtentum. Ich habe meine Vorurteile jetzt abgelegt. Vielleicht finden sich ein paar Vorteile gegenüber einem Arbeitsplatz in der freien Marktwirtschaft. Doch diese Vorteile werden von einigen, sehr unangenehmen Nachteilen, die es in der freien Marktwirtschaft nicht gibt, aufgefressen.
              
Es hat reichlich Gespräche gegeben, nur konnte ich nicht überall  gleichzeitig sein. Gegen Mitternacht haben dann die letzten Teilnehmer den Heimweg angetreten mit dem Wunsch, dass im nächsten Jahr wieder ein Klassentreffen stattfinden muss. Aber das bekommen wir schon geregelt.  Bis dahin wünsche ich Euch eine schöne und gesunde Zeit.
              
Bedauert wurde das Fehlen einiger Teilnehmer aus dem Vorjahr, die nächstes Jahr bestimmt wieder bei uns sein werden. Der ehemalige Schulleiter Herr Kailuweit hatte sich auch angesagt – leider war auch er verhindert.
              
Für  das Klassentreffen 2013 wurde von einigen Teilnehmern gewünscht, dass Treffen auf einen Freitag zu verlegen. In den Herbstferien ist allerdings unser „Stammlokal“ geschlossen. Darum bieten sich als Termine der 04.10.2013 oder der 11.10.2013 an.

Liebe Grüße von Detlef Knüppel
29.04.2012 Seit wann heißt “Unser Heim” Walter Requardt Heim? - Detlef Knüppel

Auf der Freundesuchmaschine StayFriends stellte ein ehemaliger Mitschüler folgende Frage: "Wer kann mir sagen, wann das Landschulheim auf Spiekeroog in Walter Requardt Heim umbenannt wurde?"

Meine Recherchen bei der jetzigen Trägerschaft waren erfolgreich. Folgende Fakten, für die ich mich an dieser Stelle bedanken möchte, wurden mir zur Verfügung gestellt:
              
Nach  Auflösung der Melanchthonschule ist die Trägerschaft des Heimes 1971 an den Schullandheimverein Bielefeld-Brake (Hauptschule Brake) übergegangen. Bis dahin war Dr. Requardt selbst Vorsitzender des "Vereins Landheim der Melanchthonschule e. V. Bielefeld". Es ist nicht zu vermuten, dass die Umbenennung in Walter-Requardt-Heim unter seiner eigenen Leitung vorgenommen wurde.

In der Festschrift zum 25-jährigen Jubiläum aus dem Jahr 1975 heißt das Schullandheim bereits Walter- Requardt-Heim. Die Umbenennung muss also zwischen 1971 und 1975 vorgenommen worden sein. Einen genauen Zeitpunkt kann ich hier nicht nennen.

Nach Schließung der Hauptschule Brake wechselte die Trägerschaft des Walter-Requardt-Heims 1989 an das Ceciliengymnasium.
25.04.2012 Wer kennt noch die ehemalige Heimleiterin Frl. Gertrud Duwe? -  Detlef Knüppel

Der Artikel über “Unsere Internetseite” im “Spiekerooger Inselboten” ist auf der Seite “Zeitungsartikel” veröffentlicht. Als ich mich per Telefon beim Herausgeber des “Spiekerooger Inselboten”, Herrn Hartmut Brings, für den Artikel bedankte, teilte dieser mir mit, dass ich noch Post von Frau Wilken bekomme. “Frau Wilken ist eine ehemalige Heimleiterin, der ich ihre Adresse gegeben habe,” so die Worte von Herrn Brings.

Da  ich nun keine Frau Wilken auf Spiekeroog kenne, habe ich mich in die  Vergangenheit zurückversetzt. Es fiel mir dann auch ein Name einer Heimleiterin ein. Am 21.04.2012 bekam ich dann Post von der “Unbekannten”.  Nach dem Öffnen des Briefes erwiesen sich meine Mutmaßungen als richtig. Frau Wilken war mir unter ihrem Mädchennamen Frl. Gertrud Duwe bekannt. Noch am gleichen Tag führte ich ein sehr langes Telefon-Gespräch mit Frau Wilken.

Frau Wilken erzählte mir einiges aus ihrem Leben, was ich hier nicht alles wiedergeben kann. Sie kommt aus Bielefeld und ist später der Liebe wegen auf der grünen Insel Spiekeroog geblieben. Sie hat Hauswirtschafts - Schulen besucht, u.a. in Kassel. In Kassel gab es eine Lehrerin, die sie als Praktikantin in das Schullandheim der Melanchthonschule Bielefeld auf Spiekeroog vermittelt hat. Die Lehrerin war eine Schwester von unserem “Doc” (Rektor).
              
Im Zusammenhang mit “Frl. Duwe und dem Doc” kenne ich noch eine nette Geschichte. Tatort: Der Speisesaal im Heim. Aus irgendwelchen Gründen musste der “Doc” später essen als wir Kinder. Es gab einen Bohneneintopf, der dem “Doc” zu  salzig war. Polternd rief er nach Frl. Duwe und beschwerte sich. Frl.  Duwe holte geistesgegenwärtig Wasser aus der Küche, das sie mit den  Worten “so, nun ist  nichts mehr versalzen” dem “Doc” in die Suppe schüttete. Eine Handvoll Jungen, unter denen ich mich auch befand, kam gerade vom “Geschirr abtrocknen” aus der Küche. Wir hatten unsere Freude an dieser Komödie. Heute denke ich, dass es doch mehr Schadenfreude war.

Frau Wilken erzählte mir auch von dem “quietschgelben Chesterkäse”, den Reiner Welz schon in seinem Beitrag vom 03.10.2011 erwähnte. Dieser Dosenkäse aus dem Care-Programm wurde von den US-Amerikanern zum Kochen benutzt. Im Normalzustand hatte dieser Käse einen fürchterlichen Geschmack, so die Worte von Frau Wilken. Im Heim wurde der Käse dazu benutzt, um den unbändigen Hunger der Jungen zu stoppen. Frau Wilken erzählt: “Wenn das Abendessen nicht enden wollte, weil die Jungen mal wieder ein Wettessen veranstalteten, dann gab es nur noch Brote mit dem Chesterkäse. Schlagartig war dann das Abendessen beendet”.
24.02.2012 Schön, dass Du so engagiert bist - Karin Ebert

Hallo lieber Detlef,
es ist richtig lustig in den alten Erinnerungen zu blättern, vieles wird erst durch Schilderungen wieder ganz wach. In der Fotogalerie habe ich mich ja auch gefunden z.B. “Zopfmädchen auf Spiekeroog” - auch meine eingesetzten Bilder von 1951 mit Dr. Wagner wie auch die Abschlussklasse 8b mit Frau Althoff finde ich dort wieder, richtig schön.

Schade, dass nur aus meiner Klasse so wenig wiederzufinden sind. Ich selbst bin auch erst 1950 wieder zurück nach  Bielefeld gekommen und 1954 bin ich dann auf die Handelsschule gewechselt. Im Jahre 1961 habe ich nach Herford geheiratet, bin schon 10 Jahre verwitwet und habe wenig Kontakt nach Bielefeld gehabt.
              
So weit ich weiß, fand nie ein Klassentreffen meiner Klasse statt. Schön, das Du so engagiert bist. Würde mich freuen, wieder von Dir zu hören.
              
Liebe Grüße
von Karin Ebert, früher Imkamp
21.02.2012 Es spricht sich herum - Detlef Knüppel
              
Es spricht sich herum in Deutschland, dass die Ehemaligen der Melanchthonschule Bielefeld eine Internetpräsenz haben. Am 21.02.2012 erreichte mich der Anruf einer sehr netten, ehemaligen Schülerin der Melanchthonschule Bielefeld. Sie hatte die Information von einer Freundin erhalten, dass es eine Webpräsenz gibt. Persönlich kenne ich die ehemalige Schülerin nicht, da sie schon 1951 entlassen worden ist.
              
Sie erzählte mir etwas aus ihrer Schulzeit. Es waren die Themen, die uns alle berühren - teils positiv, teils negativ. Es sind die immer wiederkehrenden Themen wie Spiekeroog, der Schulchor, die Lehrer und wieder einmal „Schillers Glocke“.
              
In den letzten Monaten hatte ich einige Gespräche und auch zahlreiche eMail-Kontakte mit „Ehemaligen“. Ein Fazit: Herr Schöpke war der beliebteste Lehrer, der „Doc“ schneidet nicht ganz so gut ab. Nach Spiekeroog sind (fast) alle gerne gefahren. Beim Thema Gedichte aufsagen und Schulchor zeigt der Daumen nach unten.
              
Meine Telefon-Gesprächspartnerin erzählte mir, dass sie Ostern öfters mit „Ehemaligen“ in das Schullandheim fährt. Es scheint den „Ehemaligen“ auch heute noch Spaß zu machen, sich im Heim einzumieten. Warum auch nicht! Wir sind in einem Alter, in dem Erinnerungen an die Kindheit und Jugendzeit wieder lebendig werden.

Meine Telefon-Gesprächspartnerin hat sich auch gleich mit drei Bildern auf der Seite “Spiekeroog 2” beteiligt. Diese Bilder haben mich auf dem Postweg erreicht, die ich nach dem Einstellen in die Seite selbstverständlich wieder zurück schicke.
17.02.2012 Die Fotogalerie ist wunderbar - Horst Jerrentrup
              
Das  ist ja wunderbar. Jetzt hat die Seite auch noch eine Fotogalerie. Ich habe mich schon dabei erwischt, wie ich immer wieder zu der Seite mit  den alten Fotos zurückkehre, weil ja eine Menge Fragen offen bleiben. Ist das nicht…??? oder das könnte doch die oder der sein…???

Und Heutzutage vergeht doch nicht ein Tag wo in den Medien nicht über den „Roten Teppich“ berichtet wird, aber schaut doch mal die Klassenfotos. Schon in den 50ern, an unserer Schule, kam der Teppich immer wieder zum Einsatz. Als Hintergrund wurde auch gerne der alte Kotten von Frau Klievert genommen. Und dann der andächtig, abwesende Blick der damaligen Klassenlehrerin, Fräulein Schwarze?, auf dem unteren Klassenfoto. Herrlich.

Ich bin sehr froh, lieber Detlef, dass unser ehemaliger Schulfreund und heutige Rechtsanwalt, Wolfgang Riepe, Dir alle Bedenken genommen hat diese Rubrik zu eröffnen. Neben mir liegen schon einige von den, leider wenigen, alten Bildern die ich noch einscannen muss und sie Dir dann übermitteln werde.

Für Deine Arbeit in dieser Sache weiterhin viel Spaß und Erfolg wünscht
Horst Jerrentrup
14.02.2012 Meine Schulzeit - Christine van Ommeren

Ich  kam im Herbst 1949 von der Martini-Schule durch Umzug in die  Melanchthonschule. Zuerst wurde ich durch einige Klassen geschleust,  dann verblieb ich bei dem wohl besten Lehrer der Schule, Werner  Schoepke. In der 4. Klasse hatte ich vor Namen wie Requardt, Ruwisch,  Eickholz und Toni Zumsande immer Angst. Ruwisch hatte ich schon in der  Martini-Schule, wo er insbesondere die Flüchtlingskinder mit ihrem  Dialekt malträtierte. Ich konnte damals nicht verstehen, dass er an zwei  Schulen unterrichten konnte.

Ich habe oft unten an der  Eingangstür Wache halten müssen. Dieser "Wachdienst" war eingerichtet,  weil viele Kleidungsstücke verschwanden. Auf dem Schulhof konnte ich  immer entspannen. Die Spiele mit meinen Mitschülern waren wild und  entsprachen meinem Naturell. Kein Lehrer störte uns in den Pausen. Es  war herrlich. 1950 war ich das erste mal im Schullandheim auf  Spiekeroog. Das war ein schönes Erlebnis.
20.10.2011 Telefongespräch mit Herrn Kailuweit - Detlef Knüppel
Die Teilnehmer vom Klassentreffen am 24.09.2011 werden sich an meine Worte erinnern, dass ich Herrn Kailuweit zum Klassentreffen schriftlich eingeladen hatte. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass Herr Kailuweit mit seiner Frau an der Ostsee Urlaub machte.
              
Nun mal der Reihe nach. Am 11.10.2011 hatte ich einen Text auf meinem Anrufbeantworter. Der Anrufer war Herr Kailuweit. Er bedankte sich für die Einladung. Weiterhin teilte er mit, dass er zum Zeitpunkt des Klassentreffens im Urlaub war und gerne zum Klassentreffen gekommen wäre. Er würde sich freuen wenn ich ihn einmal anrufen würde. Das habe  ich dann getan.
              
Wir haben dann über Spiekeroog, die Schule und Dr. R gesprochen. Auch Schillers Glocke war ein Thema, dass allerdings von mir angesprochen wurde. Herr Kailuweit erzählte mir auch einiges aus seinem Privatleben, dass ich hier aber nicht beschreiben werde. Zu eventuell noch lebenden Personen aus dem Lehrkörper hat er keinen Kontakt. Er erfreut sich mit über 90 Jahren noch an einer guten Gesundheit. Beim nächsten Klassentreffen möchte er dabei sein. Diesen Wunsch werde ich ihm nach  Möglichkeit erfüllen.
05.10.2011 Diese Web-Seite ist äußerst hilfreich - Marianne Rieke
              
Mein Name ist Marianne Rieke (-Jegerlehner). Ich habe damals in der Wittekindstraße gewohnt.
Ich war von 1955 bis 1963 an der Melanchthonschule zu Bielefeld.
Ja, das Schullandheim. Kartoffeln schälenund Putzen gehörte dazu, wie Wandern am Strand und Biologieunterricht im Freien.
Wir haben auch immer viele Lieder geschmettert. Vor allem war es gern gesehen, wenn wir das "Spiekerooglied" sangen. Von Dr.Dr. Requardt  gedichtet und vertont. Und welch ein Ereignis wenn wir Ausgang ins kleine Dorf hatten. Ja, das waren Zeiten.

Ich erinnere mich auch  noch an etliche Lehrer und Lehrerinnen. Da waren Herr Schlewing, Frau Gansland, Herr Schoepke, Herr Exner, Herr Köker, Frau Thomae und nicht zu vergessen, Frl. Westerheide (respektlos auch "Zwiebel" genannt), die Sport und Kochen unterrichtete.

Die Schule war mir viele Jahre sehr präsent, weil meine Eltern später in der Pestalozzistraße wohnten, da kam man dort immer vorbei.

Es ist schön, alte Erinnerungen aufzufrischen und diese Web-Seite ist dabei äußerst hilfreich. Weiter so

Viele Grüße
Marianne Rieke
03.10.2011 Ich danke Euch, macht weiter so - Detlef Knüppel
Für  die bisher eingesandten Beiträge möchte ich mich einmal recht herzlich bedanken. Da blüht doch die Hoffnung auf, das diese Seite ein Sprachrohr für alle ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Melanchthonschule wird. Macht weiter so.
Liebe Grüße von Detlef Knüppel  
03.10.2011 Wahnsinnshaferbrei zum Frühstück - Reiner Welz

Lieber Detlef,
ich war Schüler der Melanchthonschule von Ostern 1954 bis 1958 und wohnte in der damaligen Osnabrücker Str. Viele Erinnerungen an diese Zeit habe ich wohl inzwischen mehr oder weniger "erfolgreich" verdrängt.

Du bist dafür verantwortlich ;-), dass jetzt wieder Einiges ans Tageslicht kommt:
-Ich wurde vom Linkshänder auf Rechtshänder umdressiert!
-der  Strich auf dem Schulhof zeigte, wie die "Katholen" auf der Gutenbergschule von den "Evangelen" auf der Melanchthonschule getrennt  gehalten wurden.
-in Zweierreihen auf dem Schulhof antreten, um den Klassenraum vor dem Unterricht betreten zu dürfen!
-Fritz  Exner wurde krank und ich besuchte ihn gemeinsam mit Helmut Jording in seiner Wohnung "Am Finkenbach". Ein für mich damals außerordentliches  Erlebnis deshalb, weil ich meinen Klassenlehrer, besondere Autorität, in unbekannten privaten Zusammenhängen, in nicht gewohntem Zustand,  erlebte.
-1956 fuhr ich mit der Klasse zum ersten Mal nach Spiekeroog.
-drei  Wochen getrennt von der Familie mit viel zu dünner Kleidung und zu dünnem Schlafsack, der durch eine wollähnliche Decke gefüllt wurde.
-ein Luftschiff über dem Bolzplatz, ein Ereignis, zu dem wir sogar den ansonsten streng einzuhaltenenden "Mittagsschlaf" unterbrechen durften..., ob ich das Foto wohl noch wieder finde?
-dieser US-amerikanische kwietschgelbe "Dosen"-Chesterkäse aus dem "Care"-Programm, dieser Wahnsinnshaferbrei zum Frühstück,
-diese Kriegslazarettliegen für das Sonnenbad in den Dünen (genau genommen nur auf dem Weg, niemals zwischen dem Strandhafer!)
-wie ich heute weiß: der Sonnenbrand, gefördert durch die von Mutter verordnete Niveacreme: "Creme dich immer gut ein!!!"...

Stundenlang könnte ich erzählen, merke ich...

Vielen Dank für Deine Aktivität.
Reiner Welz  
01.10.2011 Kuhfladen sind keine Flutmarke - Detlef Knüppel
Kuhfladen sind keine Flutmarke - Spiekerooger Geschichten
              
In der Regel ist eine Flutmarke die Kennzeichnung, die Wasserstände von Hochwasser und Sturmfluten markiert. Als Flutmarke werden aber auch organische Substanzen mit Salzrückständen bezeichnet, die nach dem Hochwasserablauf am Ufersaum zurück bleiben.
              
Es muss im Sommer 1959 gewesen sein, als Dr. Walter Requardt eine Gruppe von Jungen bestimmte, Flutmarke als Dünger für frisch gepflanzten Strandhafer zu holen. Bewaffnet mit einem Handwagen und Schaufeln schickte er die Jungen, unter denen ich mich auch befand, in die Salzwiesen südlich vom Dorf.
              
Trotz intensiver Suche hatten wir keine Flutmarke gefunden. Zugegeben, richtig verstanden hatten wir damals unseren Rektor nicht. Dünger aus  dem Meer war uns auch nicht bekannt. So gingen wir auf die Weiden, die sich am südlichen Dorfrand befanden. Kühe, die dort weideten, produzierten genügend Dünger für den Strandhafer. Diese Art von Dünger war uns auch bekannt.
              
Der Handwagen wurde schnell bis an den Rand mit Kuhfladen vollgepackt und wir gingen zielstrebig in Richtung Schullandheim. Hinter dem Heim, am kleinen Dünenweg zum Strand, haben wir den Handwagen entladen. Als wir stolz unser Werk betrachteten, kam uns ein Donnerwetter in Gestalt von Dr. Requardt entgegen. Sein Schimpfen galt nicht unbedingt den Kuhfladen, die sich ja schließlich hervorragend als Dünger eignen. Nein, vielmehr war er über den verschmierten Zustand des Handwagens entsetzt.
              
Wer nun schon einmal im Schullandheim war der weiß, dass der Handwagen jeden Morgen zur Beschaffung von Brot, Brötchen und Milch benötigt wurde. Und dieser Handwagen war nun total beschmiert mit Kuhfladen. Wenn ich mich recht erinnere, haben die verantwortlichen Jungen erst Abendbrot bekommen, als der Handwagen wieder sauber war. Wie lange der Handwagen noch einen „guten Duft“ von sich gegeben hat, weiß ich heute auch nicht mehr.
              
Fazit: Kuhfladen sind eben keine Flutmarke.  
01.10.2011 Die Homepage ist eine gute Idee - Friedrich Reiffen
Lieber Detlef!
Die Homepage ist eine gute Idee. Ich bin Jhg. 57 und war bis zum Sommer 1967 auf der Melanchthonschule. Ich erinnere mich noch an den Rektor,  der Kämper hieß und an einen alten Lehrer namens Schoepke. Zu ehemaligen Schülern habe ich keine Kontakte mehr.
Liebe Grüße Friedrich Reiffen  
28.09.2011 Sonnige Herbstgrüße - Regina Kopp
Guten Morgen lieber Detlef.
Den Ausführungen von Horst Jerrentrup kann ich mich nur anschließen, und zwar in jedweder Form !!! Denn Du hast in wunderbarer Weise unsere  Schülertage beschrieben, selbst kleinste Details liebevoll bedacht. Auch die schmerzhaften, die wohl fast jede Kindheit durchlebt, aber unser Herr Prof. Dr. Dr. (Dr. Requardt) war schon ein Sonderexemplar; wir haben zwar viel gelernt aber auch viel durchlitten. Gott sei Dank überwiegt das Positive und meistens durchzieht ein Schmunzeln meine Erinnerungen, die durch Dich wieder lebendig geworden sind. Vielen vielen Dank für Dein hervorragendes Engagement. Und dafür, dass Du "nur" die Hauptschule absolviert hast, gebührt Dir ein besonders  beachtenswertes Lob. Das Klassentreffen hat mich in vielerlei Hinsicht sehr berührt. Nochmals herzlichen Dank.
Sonnige Herbstgrüße.
27.09.2011 Das ist ja mal eine tolle Idee - Ingolf Sauerbier
Das ist ja mal eine tolle Idee mit Deiner Homepage. Ich selber bin Jahrgang  1958, bin von Januar 1967 (3. Schuljahr und 2. Kurzschuljahr) bis Juni 1968 (4. Schuljahr) Schüler an der Melanchthonschule gewesen. Mein Klassenlehrer war damals Herr Friedrich Fliss. Wir waren 1968 zusammen mit der damaligen Klasse 5/6 auf Spiekeroog. An anderen Lehrkräften fallen mir noch der Rektor, ich glaube Herr Kaemper und eine junge, etwas überforderte Lehrerin Frau Nugel ein. Insgesamt einer der schönsten Abschnitte meiner Schulzeit, an die ich gerne zurückdenke. Alleine das Foto vom Landschulheim macht einen wehmütig, Gott wie lange ist das alles her.
Viele Grüße
Ingolf  
26.09.2011 Schön, dass es diese Seite gibt - Axel Schneegaß
Schön, dass es diese Seite gibt. Sofort war ich zurückversetzt in die brave Kindheit. Opa Reinhardt war wirklich eins von den Kindheitserlebnissen, die geblieben sind. Oft dreht ich das 5 Pfennigstück in der Hand und wusste nicht, ob ich eine Schnecke oder 5 Lakritzetaler nehmen sollte. Und dabei war der Laden schon etwas unheimlich, da die Beleuchtung nur ausreichte, nicht über etwas zu stolpern. Komisch finde ich, dass ich mich fast gar nicht an Lerninhalte erinnern kann, wohl aber an Eduard Köker, der mit seinen Geschichten aus der Gefangenschaft auf Korsika das Allgemeinwissen bereicherte. Ich durfte - und das war wohl ein Privileg - seine Senussi-Zigaretten von Opa Reinhard holen. Da war noch Fräulein Westerheide, genannt Zwiebel - die den Rorhstock auf Finger und Lederhose tanzen lies. Auch an den Rektor und Herrn Exner kann ich mich erinnern. In der 4. Klasse fuhr ich dann auch nach Spiekeroog und sammelte da "Lagererlebnisse". 1961 wechselte ich dann auf das Max-Planck-Gymnasium und nutzte den Schulhof der Melanchthonschule nur noch als Spielplatz und durfte auch manchmal in die Räume eines Aquarienfreundes, der im von Außen zugänglichen Keller sein Hobby betrieb. Oh Zeit, wo bist Du geblieben.
25.09.2011 Ich bin hellauf begeistert - Horst Jerrentrup
Lieber Detlef,
Gestern bei unserem Klassentreffen hast Du ja die Internetadresse zu dieser Seite verteilt und bekannt gemacht. Gleich heute Morgen habe ich natürlich auf diese Seite geklickt. Ich muss sagen, dass ich von dieser Seite hellauf begeistert bin. Die ganzen Umschreibungen zu der zurückliegenden Zeit sind sehr schön formuliert und absolut zutreffend. Der größte Knaller aber war, dass schon ein aktueller Bericht von unserem Klassentreffen verfasst und veröffentlicht war. Große Klasse. Da ziehe ich mit Hochachtung meine Kappe. Dabei stellt sich mir die Frage, brauchst Du gar keinen Schlaf? Natürlich war Spiekeroog gestern ein beliebtes Thema. Wenn Du möchtest, kann ich mal ein paar alte Fotos einscannen und Dir schicken.

Bis bald mal und alles Gute wünscht Horst (Jerry)
25.09.2011 Bericht vom Klassentreffen Abschlussjahrgang 1960-1961 - Detlef Knüppel
Bericht vom Klassentreffen der Abschlussjahrgänge 1960 und 1961 am 24.09.2011.

Nach 50 Jahren haben sich 15 Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge 1960 und 1961 am 24.09.2011 in einer Bielefelder Gaststätte getroffen. Zu Anfang gab es eins gegenseitiges Abtasten und Bestaunen, dass im Stehen stattfand. Nachdem wir dann in zwangloser Runde am Tisch saßen, hat uns jeder mit ein paar kurzen Sätzen Einblick in sein Privatleben der letzten 50 Jahre gegeben. Einige Schülerinnen und Schüler hatten in diesen 50 Jahren bedingt durch sportliche und/oder private Aktivitäten zwischenzeitlich Kontakt.
              
Es stellte sich heraus, dass ein paar Schülerinnen und Schüler aus beruflichen Gründen quer durch die Republik gereist sind, während andere bodenständig geblieben sind. Weiterhin stellte sich heraus, dass bis auf kleine altersbedingte Beschwerden alle noch recht “mucker” sind und ihre Pension/Rente genießen. Durch die Gespräche wurde schnell klar, dass eigentlich niemand Zeit für Langeweile hatte. Berufliche Aktivitäten wie das Betreiben von Internetseiten, Verlagsarbeiten, Vorlesungen, Musikproduktionen und Handelstätigkeiten sind ein Mittel gegen Langeweile. Mit Freizeitbetätigungen im eigenen Garten, Fotografieren und Ordnung in die DIA-Sammlung bringen, wandern oder als Oma auf die Enkelkinder aufpassen kann man ebenfalls die Langeweile vertreiben.  
              
Es wurde über Urlaub und Reisen gesprochen: Einige hat es ins Ausland gezogen während andere auch hier bodenständig geblieben sind und in unserem schönen Deutschland gereist sind. Die Nordsee gaben alle als ein beliebtes Reiseziel an. Wahrscheinlich waren alle Teilnehmer früher schon ein- oder mehrmals im Schullandheim der Melanchthonschule auf Spiekeroog. Im Zusammenhang mit der Nordsee gab eine Schülerin einen netten Satz von sich: “Keitum auf Sylt, gelegen an der Wattenmeerseite im Osten der Insel, ist wie Schildesche mit Stiftskirche und Stiftsmarkt”. Ein Außenstehender muss das jetzt nicht unbedingt verstehen.
              
Eine Familie macht stark, gibt Kraft und Halt. Das ist in der Regel auch so. Doch diese kleinste Zelle des menschlichen Zusammenleben ist auch sehr verletzlich. Einige von uns haben diese bittere Erkenntnis erfahren, wenn unerwartet und plötzlich Familienmitglieder aus dem Leben gerissen werden oder durch schwere Krankheiten zum Pflegefall werden und auf Hilfe angewiesen sind. Ich wünsche allen Beteiligten, die sich in einer solchen Situation befinden die Kraft, ihr Leben zu meistern.
              
Fazit des Klassentreffens:
Es war eine nette Runde mit sehr angenehmen Menschen die alle gewillt waren, sich im nächsten Jahr gegen Ende September wieder zu treffen. Vielleicht ist es möglich, noch Schülerinnen und Schüler aus den Abschlussjahrgängen 1960 und 1961 ausfindig zu machen. Über Neuigkeiten werde ich auf dieser Web-Site berichten.
              
Bis dahin wünsche ich Euch  eine schöne und gesunde Zeit.
Zurück zum Seiteninhalt